
„allesrosarot?“
Kongress zur Zukunft des Wohnens
32 renommierte Referenten aus Wissenschaft, Wohnungswirtschaft, Zukunftsforschung, Architektur und Stadtplanung kamen in die provisorisch aufbereiteten Hallen des POSEMARRÉ-Geländes um bei dem zweitägigen internationalen Kongress Antworten und Impulse auf die Frage nach der Zukunft des Wohnens zu geben. Das Leitbild des Wohnens mit der millionenfach duplizierten Dreizimmerwohnung hat ausgedient, konstatieren die Experten. „Wenn die Lebensformen und die Wohnweisen sich zunehmend ausdifferenzieren, dann steigen die Anforderungen an die Flexibilität des Wohnens“, so der renommierte Stadtsoziologe Professor Walter Siebel. „Man muss sich fragen, wie man dieser Flexibilität gerecht werden kann“ – in der Architektur, der Größe der Wohnfläche oder auch durch Eigentumserwerb, so dass der Bewohner selbst auf die Veränderung seiner Lebenssituation reagieren kann. Die Trennung zwischen Arbeit, Lernen, Freizeit und Zeit mit der Familie hebt sich mehr und mehr auf. Hinzu kommen die steigende Mobilität unserer Gesellschaft und die sich ändernden Lebenszyklen der Menschen.

